Geschichte Kanadas
Die Geschichte Kanadas
Jägervölker (Vorfahren der Indianer, Inuit) wandern über die Beringstraße nach Nordamerika ein.
Wikinger entdecken von Grönland aus das heutige Labrador und Neufundland.
Christoph Columbus entdeckt die Küste Nordamerikas. Da er fälschlicherweise glaubt, in Indien gelandet zu sein, nennt er die angetroffenen Ureinwohner „Indianer“.
Der Italiener John Cabots entdeckt die Östküste Nordamerikas. Er landet im heutigen Labrador oder Neufundland.
1534/35
Jacques Cartier nimmt die Halbinsel Gaspésie und den oberen St. Lorenzstrom für die französische Krone ein.
Gilbert nimmt Neufundland für die englische Krone in Besitz.
1608
Quebec City wird durch Samuel de Champlain für die Franzosen gegründet.
Hudson erforscht die nach ihm benannte Bucht.
Montreal wird von dem Franzosen de Maisonneuve gegründet.
Die französische Krone übernimmt die Verwaltung über die Kolonie „Nouvelle France“.
Englische Adelige und Siedler gründen die Hudson’s Bay Company (Fischerei, Pelzhandel).
Friede von Utrecht: Frankreich tritt seine Rechte im Gebiet der Hudson’s Bay Company in Akadien und Neufundland an Großbritannien ab.
La Verendrye entdeckt die Rocky Mountains.
Schlacht um Quebec: Die Franzosen wurden in der Schlacht auf den Plains of Abraham in Quebec von den Engländern geschlagen.
Friede von Paris: Frankreich tritt seine verbliebenden nordamerikanischen Beziehungen - und damit auch Kanada - an Großbritannien ab; Sprachgebrauch, Religion und Rechtsfortbestand der 65.000 Frankophonen bleiben jedoch gewährleistet (Quebec Act 1774).
Die Vereinigten Staaten von Amerika erlangen ihre Unabhängigkeit.
Die Unabhängigkeit der USA wird durch Großbritannien in den Versailler Verträgen anerkannt.
Kanada wird in Lower (die heutige Provinz Québec) und Upper (die heutige Provinz Ontario) Kanada geteilt.
Alexander Mackenzie überquert die Rockies und erreicht den Pazifik.
Kanada wird während des Krieges zwischen den USA und Großbritannien von den USA eingenommen.
Erste kanadische Eisenbahn, die von La Prairie nach St. Jean (Quebec) fährt.
Der „Act of Union“ tritt in Kraft. Damit sind Lower und Upper Canada vereinigt.
1854
Eine weitgehende Liberalisierung des Handels zwischen den USA und Kanada tritt in Kraft.
Ottawa wird offiziell Hauptstadt Kanadas.
Die Geburt Kanadas: Am 01. Juli tritt der „North America Act“ in Kraft. Kanada wird mit Novia Scotia und New Brunswick zum „Dominion of Canada“ vereinigt. Der neue Staat übernimmt das parlamentarische Regierungssystem Großbritanniens, mit einem Generalgouverneur als Vertreter der Krone und einem aus Unterhaus und Senat bestehenden Parlament.
Der „Dominion of Canada“ wird um die Provinzen Prince Edward Islands (1873), Manitobia (1870), British Columbia (1871), Alberta, Saskatchewan (je 1905) und Neufundland (erst 1949) erweitert.
Gemeinsam mit Großbritannien kämpft Kanada im Ersten Weltkrieg.
Gründung der Kanadischen Nationalbahn (CN).
Das Westminsterstatut tritt in Kraft. Kanada ist weitgehend unabhängig und souverän im British Commonwealth.
Kanada erklärt dem Deutschen Reich den Krieg.
Kanada ist Gründungsmitglied der Vereinten Nationen (UN) sowie der North Atlantic Treaty Organization (NATO).
Die „stille Revolution“ beginnt mit dem „Maitre chez nous“-Programm von Lesage.
Die Grundrecht der kanadischen Bürger, die „Bill of Rights“ werden verkündet.
Englisch und Französisch werden gleichrangig offizielle Landessprachen.
Die separatistische Partei Québécois gewinnt die Provinzwahlen in Quebec.
Das Referendum in Quebec endet mit einer Niederlage der Separatisten. Quebec verbleibt als Provinz bei Kanada.
Der „Constitution Act“, der auch die „Charter of Rights and Freedoms“ umfasst, gibt Kanada die volle Verfasungshoheit und Souveränität. Die neue Verfassung gilt auch für die Provinz Quebec.
Im „Meech Lake“-Abkommen werden die Reformvorhaben der Regierung in Bezug auf den Status von Quebec geschlossen. Diese Vorhaben scheitern 1990 am Widerstand der Provinzen Manitoba und Neufundland.
54 Prozent der Kanadier lehnen eine Verfassungsänderung zur Stärkung der Provinzen und Schaffung eines Sonderstatus für Quebec ab.
Erneuter Wahlsieg der Separatisten in Quebec.
Beim zweiten Referendum zur Unabhängigkeit Quebecs ist eine knappe Mehrheit (50,6 zu 49,4 Prozent) für den Verbleib bei Kanada.
Das neue Territorium Nunavut wird durch die Abspaltung des Ostteils der Northwest Territories gebildet. In diesem Territorium wohnen rund 22.000 Menschen (überwiegend Inuit), über deren Unabhängigkeit 28 Jahre lang verhandelt wurde.
Die dritte Mehrheitsregierung der Liberalen von Premierminister Jean Chrétien wird gebildet.
Die Parti Liberal geht bei den Wahlen in der kanadischen Provinz Quebec vor der bislang regierenden Separatisten-Partei „Parti Quebecois“ als klarer Sieger hervor.
Keine Gewähr für Irrtümer und Fehler.


















